
Bogense Stadtbach
Warst du schon im Bach? Wenn nicht, kannst du am schönen Bach entlangspazieren, der sich durch Bogense schlängelt und für die Stadt mit seinem sauberen Süßwasser lange wichtig war.
Die Geschichte des Bogense Stadtbachs reicht bis ins Jahr 1755 zurück. Der Bach hat seinen Ursprung an einer Heilquelle auf den Feldern von Reveldrup. Von dort fließt er an Fredskoven vorbei, schlängelt sich durch die Stadt und mündet schließlich im Hafen von Bogense. Früher nutzten die Frauen der Stadt den Bach für die große Wäsche – außerdem war er wichtig bei Bränden und wurde auch als Trinkwasserquelle genutzt.
Die Bogense Brücke, die über den Stadtbach führt, war früher der westliche Eingang zur Kaufmannsstadt.
Der Bach entspringt westlich von Harritslevgård und lieferte früher die Antriebskraft für mehrere Wassermühlen, u. a. die Over Mølle bei Harritslevgård, die Neder Mølle bei Tyrekro und die Kappelsmølle weiter stadteinwärts an der Odensevej.
Wenn du plötzlich ein Platschen hörst, erschrick nicht – das sind nur die großen Meerforellen, die im Bach schwimmen. Und mit etwas Glück siehst du vielleicht sogar die Fischotter, die 2019 in die Bybæk eingezogen sind.
Man erzählt auch, dass die Meerjungfrauen, deren Schloss direkt nördlich von Bogense gelegen haben soll, im Stadtbach schwammen – deshalb nennt man Bogense bis heute „die Stadt der Meerjungfrauen“. Eine andere Sage sagt: Man ist erst ein richtiger Bogenser, wenn man einmal in der Bybæk gebadet hat.
Auf dem Spaziergang entlang des Bachs müssen Hunde an die Leine.