Otterup Museum
Schau vorbei und wirf einen Blick in den Alltag von Otterup früherer Zeiten, mitten in einem der ältesten Häuser der Stadt. Hier findest du Geschichten über Menschen, Handwerk und das Leben damals – og Räume, die zeigen, wie man früher gewohnt und gearbeitet hat.

Ein kleines Haus mit großer Bedeutung
Das "Frelserens Hospital" (Erlöser-Hospital) wurde am 11. Oktober 1722 eingeweiht. Es war der Gutsherr von Nislevgård, der berühmte Christian Sehestedt, der das Gebäude in den Jahren 1720–1722 errichten ließ. Es sollte acht "Armenbrüdern" aus den umliegenden Gemeinden ein Zuhause bieten.
Die Glücklichen, die im Hospital unterkamen, waren arme, alleinstehende und ältere Menschen, die hier ein festes Dach über dem Kopf bekamen. Es war kein Zufall, dass das Hospital direkt neben der Kirche von Otterup liegt. Die Kirche gehörte nämlich Christian Sehestedt selbst. Da die Gegend damals recht einsam war, fand er es eine gute Idee, dass die Bewohner sich um die Kirche kümmerten und dort mitarbeiteten. Sie gingen dort täglich ein und aus und waren fest in das Gemeindeleben integriert. Allerdings gab es strenge Regeln, die befolgt werden mussten – und wehe dem, der sich nicht daran hielt!
Das Jahr 2026 markiert das 100-jährige Jubiläum des Auszugs der letzten Bewohnerin – ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Hauses. Es ist genau 100 Jahre her, seit Abelone Marie Ibsen als letzte Bewohnerin das Hospital verließ. Damit war sie die Letzte, die in dem Haus wohnte, bevor es 1928–29 zur Bibliothek von Otterup wurde.
Abelone war die Letzte, die das Hospital verließ – eine der wenigen, die den Ort auf eigenen Beinen verabschiedete. Elisabeth Larsen und Ane Cathrine Marie Petersen gehörten ebenfalls zu den Letzten. Das Otterup Museum wirft nun ein Licht auf diese drei fantastischen Frauen, die alle im Hospital landeten.
Hör dir die lebendigen Geschichten über „Die Letzten“ an, die im Hospital lebten: Wer waren sie, woher kamen sie, warum landeten sie ausgerechnet im Hospital in Otterup und wie sah ihr Alltag aus?
Die raue Wikingerzeit in Otterup
Hör zu, schau hin und spür, wie das Leben der Wikinger um das Jahr 1000 in Otterup aussah. Erfahre die dramatische Geschichte des Otterup-Wikingers, der nach tausend Jahren mit seinem Halbbruder (oder ähnlichem Verwandten) “wiedervereint” wurde.
Du kannst ein außergewöhnliches Wikingerhaus betreten, in dem der Otterup-Wikinger gewohnt hat. Erfahre mehr über die heftigen Kämpfe, die zur damaligen Zeit alltäglich waren.
Weitere Ausstellungen über das Leben in Otterup:
- Sieh, riech und fühl die Werkstatt des Schusters.
- Die Küche aus dem 19. Jahrhundert.
- “Die Schule von früher”.
Für Kinder und Erwachsene
Im Museum gibt es viele spannende Dinge aus dem Alltag der früheren Zeiten:
- Ein altes Klassenzimmer, in dem Kinder Aufgaben “von früher” lösen können
- Viele Aktivitäten rund um die Wikinger, z. B. Runen schreiben, einen Wikinger ankleiden, ein Wikingerschiff bauen usw.
- Quizspiele gemeinsam oder gegeneinander
Öffnungszeiten
Die aktuellen Öffnungszeiten findest du hier auf der Seite.
Eintritt:
Erwachsene 25 DKK — Kinder unter 12 Jahren frei.
Am Himmelfahrtstag öffnet das Museum zum ersten Mal im Jahr — der Eintritt ist frei.
Der letzte Öffnungstag ist der Samstag in Woche 41 (Oktober) — ebenfalls mit freiem Eintritt.
Außerhalb der Öffnungszeiten kannst du das Museum jederzeit über den Vorsitzenden Bernt Nicolaysen erreichen: +45 3036 6967 / berntnicolaysen@live.dk
Kontaktinformationen
- Email: berntnicolaysen@live.dk
- Phone: +45 30 36 69 67
Route anzeigen
Bakkevej 2B
5450 Otterup
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